Der baltische Chor in Hamburg BaltiCoro hat ein den Chor kennzeichnendes Lied online gestellt und rät: „Bleib zuhause!“!

Selbstverständlich hat die aktuelle Infektionslage auch dem Hamburger Chor BaltiCoro gravierende Einschränkungen beschert. Seit Ende des letzten Winters hat sich der Chor eine Zwangspause verordnet. Aber aufgeben und das Handtuch werfen kam für die leidenschaftlichen Chormitglieder nicht infrage. Der Probenbetrieb ist kürzlich zwar wieder aufgenommen worden, aber bei Weitem nicht so wie früher – mit Hygienekonzept und Abstand, aber immerhin.

Im Sommer hat ein Teil der Chormitglieder ein Lied aufgezeichnet, welches den Wunsch nach Freiheit und Einheit der Baltischen Staaten erklingen lässt. Ein jeder sang online bei sich zuhause. Gerrit hat es zusammengefügt und für alle bei YouTube hörbar gemacht. Der gesungene Text des Liedes ist in allen drei baltischen Sprachen – „Ärgake Baltimaad“, „Atmostas Baltija“, und „Bunda jau Baltija“ – zu deutsch: „Das Baltikum erwacht“.

Auch sonst singt der Chor Musik aus den baltischen Ländern, von baltischen Komponisten und in den jeweiligen Landessprachen. Die Sprache bei den Proben ist Deutsch. HIER GEHT ES ZU DER AUFNAHME AUF YOUTUBE

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Der Gründer und Leiter des Chores ist der Musiker Gints Rācenis, geboren in Valka, einer Grenzstadt, die auf beiden Seiten der estnisch-lettischen Grenze gelegen ist. Seine schulische Bildung erhielt er in Riga im renommierten Emils-Darzins-Musikgymnasium. Hier in Hamburg an der Hochschule für Musik und Theater studierte er u.a. Klavierspiel, Orchester- und Chorleitung.

Der BaltiCoro wurde 2009 gegründet und hat seitdem über 150 Lieder eingeübt – meist in den baltischen Sprachen, aber auch lateinisch, deutsch und englisch. Er gab zahlreiche Konzerte nicht nur in Hamburg, sondern auch in Bonn, Bremen, Elmshorn, Esslingen und Scharbeutz.

Der Chor ist noch erweiterbar, die Chormitglieder freuen sich über Zuwachs. Komm auch Du! Noch unentschlossen? Dann evtl. zum Probieren bei einer Probe!  INFO über den BaltiCoro. 

Text: Zane Valtere, Andris Zemītis

Foto: Gerrit Schreiber